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Der Förderzyklus

Erklärvideo der PotAS-Kommission zum Förderzyklus des deutschen Spitzensports

Sprechertext zum Erklärvideo

Deutschlands Spitzenathletinnen und -athleten vertreten unser Land bei internationalen Veranstaltungen und konkurrieren mit der Weltelite um Topplatzierungen.

Bei den zahlreichen Herausforderungen auf dem Weg zum Erfolg werden sie von ihren Spitzensportverbänden unterstützt. Diese werden vom Bund mit öffentlichen Finanzmitteln gefördert, die nach den vorhandenen Potenzialen in den einzelnen Disziplinen verteilt werden sollen. Dafür gibt es den sogenannten Förderzyklus.

Zunächst analysiert und gewichtet die sogenannte PotAS-Kommission die Potenziale der Olympischen Spitzenverbände bezogen auf die einzelnen Disziplinen nach sportwissenschaftlichen und sportfachlichen Leistungskriterien – unabhängig und objektiv. Als Ergebnis liegt am Ende eine Rangreihenfolge der Disziplinen vor.

Die Ergebnisse fließen als elementare Grundlage in die Strukturgespräche ein.

Hier stellen die Spitzenverbände ihre begründeten Bedarfsplanungen - zum Beispiel in den Bereichen Nachwuchs, Training oder Wettkampf - für die jeweiligen Disziplinen vor. Damit ergänzen sie die quantitative PotAS-Analyse um qualitative Aspekte.

Das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat und der Deutsche Olympische Sportbund nehmen die Daten und Analysen mit in die Förderkommission. Dort wird, zum Teil in Zusammenarbeit mit den Ländern, final über die anzustrebende Förderungshöhe für die Spitzenverbände im jeweiligen Olympischen Zyklus entschieden. 

Nach Inkrafttreten des Bundeshaushaltes werden die entsprechenden Mittel beim Bundesverwaltungsamt beantragt.

Der Förderzyklus für den deutschen Spitzensport: Eine wesentliche Komponente, um auch in Zukunft im internationalen Spitzensport erfolgreich zu sein.